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COST steht für "Consortium of Overseas Student Teaching" und ist ein Zusammenschluss von 15 US-amerikanischen Universitäten, die ihre Lehramtsstudenten für den praktischen Teil ihrer Ausbildung an (meist internationale) Schulen im Ausland schicken. Seit 2005 dienten an der Königin-Luise-Schule bereits 13 angehende Lehrer aus den USA als „native speakers“, die vor allem im Englischunterricht, aber auch in Sozialwissenschaften, Kunst oder Deutsch ihre besondere Perspektive in den Unterricht einbringen und diesen bereichern. Die COST-Praxissemester dauern etwa 10 – 12 Wochen. Die COST-Studenten kommen von einer der 15 am Konsortium beteiligten Universitäten wie Eastern Illinois University, Ohio University, oder der University of Georgia oder Alabama. Das Programm existiert seit 1972. Mittlerweile nehmen Schulen in aller Welt (Mexiko, Ecuador, Bahamas, Südafrika, Australien, Neuseeland, Irland, Schweiz, Türkei und viele mehr) die Referendare auf. Diese Schulen werden von Vertretern der aussendenden Universitäten regelmäßig besucht. Die Königin-Luise-Schule ist eine von jetzt vier Schulen in Deutschland, die COST-Studenten aufnimmt und ausbildet. Ziel des COST-Programms ist die Förderung internationaler und interkultureller Verständigung. Gerade angesichts einer immer „kleiner“ werdenden Welt sollen Lehrer für eine pluralistische und globale Gesellschaft ausgebildet werden. Forschung und Ideenaustausch im Bereich von Lernen und Lehren soll nicht nur auf nationaler Ebene sondern auch international gefördert werden. Alle COST Mitglieder (Vertreter der Universitäten und aufnehmender Institutionen) treffen sich einmal jährlich im Frühjahr zu einer Tagung, die von einer der teilnehmenden Institutionen organisiert und ausgerichtet wird. Im März 2008 war die KLS Gastgeber für die Jahrestagung. |
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