Internationale Biologieolympiade 2021 – ein Erfahrungsbericht von Antonia L. aus der Q1

Internationale Biologieolympiade 2021 – ein Erfahrungsbericht von Antonia L. aus der Q1

Antonia L. aus der Q1 nahm sehr erfolgreich an der diesjährigen Biologieolympiade teil.

Im September startete die Olympiade in die erste Runde. Dazu löste die Oberstufenschülerin Aufgaben mithilfe entsprechender Fachliteratur. Die Aufgaben wurden von Frau Montag als betreuende Lehrerin korrigiert und die Ergebnisse an eine offizielle Abgabestelle geschickt.

Die Schülerinnen und Schüler mit den meisten Punkten sind anschließend in die zweite Runde gekommen. Hier stand eine Klausur mit unterschiedlichsten biologischen Themen auf dem Programm. Antonia belegte dabei den 9. Platz!

Die KLS gratuliert herzlich zur erfolgreichen Teilnahme!

Lest selbst, wie es für Antonia in der dritten Runde weiterging und wie die Schülerin die Biologieolympiade empfunden hat.

Lg

 

Erfahrungsbericht von Antonia:

Wie regeneriert sich die Korkeiche nach einem Feuer? Was hat es mit einer multiplen Klonierungsstelle auf sich? 



Mit diesen und vielen weiteren Fragen konnte man sich in der diesjährigen ersten Runde der Internationalen Biologieolympiade auseinandersetzen.  

Die Internationale Biologieolympiade ist ein jährlicher Schülerwettbewerb im Rahmen eines vierstufigen Auswahlverfahrens rund um das Lösen von biologischen und ökologischen Fragestellungen.

Los ging es in der ersten Runde, bestehend aus vier Aufgaben aus den verschiedenen Themenbereichen der Biologie, die zu Hause mithilfe von Fachliteratur bearbeitet werden konnten. Die Aufgaben waren zwar oftmals komplex und zeitintensiv, konnten aber mithilfe von Recherchen relativ gut bearbeitet werden.

Für einige Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland ging es dann in die zweite Runde, auch ich hatte das Glück teilnehmen zu dürfen.

Aufgabe hier war eine Klausur mit 30 Multiple Choice- und acht komplexen Aufgaben, die die verschiedenen Themenbereiche der Biologie, wie z.B. Botanik, Zoologie, Neurowissenschaften, Molekularbiologie und viele weitere, abdeckten. Die Aufgaben sind sehr anspruchsvoll und gehen weit über das Niveau des Biologieunterrichtes in der Schule hinaus, aber um weiterzukommen muss man laut Erfahrungen meistens „nur“ knapp 50% richtig haben.

Die meisten Personen, mit denen ich gesprochen habe, haben auch die Erfahrung gemacht, dass man sich danach meistens eher die Frage stellt, ob man überhaupt etwas richtig gelöst hat. Allerdings sollte einen dies keinesfalls abschrecken!

Aufgrund meines Ergebnisses in der schriftlichen Klausur hatte ich die Möglichkeit im Rahmen eines Landesseminars mit neun anderen Schülerinnen und Schülern aus NRW knapp eine Woche an der WWU Münster zu verbringen. Infolge der Corona Pandemie leider digital.

Wir lernten nicht nur unfassbar viel über den Aufbau und die Bestimmung von Pflanzen (Botanik) und Tieren (Zoologie), sondern vertieften auch unser Wissen in der Molekularbiologie und schlugen von dort aus einen Bogen zum Corona Virus und Immunzellen. Auch verbrachten wir einen Nachmittag mit ehemaligen Teilnehmern der Internationalen Biologieolympiade, die damals sogar die 4. Runde erreichten und uns hilfreiche Lösungsstrategien für die Aufgaben mit auf den Weg geben konnten.

Ich kann nur jeder/ jedem empfehlen an der Internationalen Biologieolympiade teilzunehmen, solltet ihr Spaß an biologischen Fragen und Aufgabenstellungen haben.

Egal ob ihr denkt, dass ihr das Wissen habt weit zu kommen oder eben genau davon nicht überzeugt seid – ich verspreche euch, dass ihr egal in welche Runde ihr kommt - etwas dazulernen werdet! 



Ich bin super dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, an der Internationalen Biologieolympiade bis zum Landeseminar teilzunehmen – allen, die ich in NRW kennenlernen durfte und in die dritte Runde gekommen sind, wünsche ich weiterhin viel Spaß und Erfolg!

Antonia

 

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