Jugend forscht und KLS: Dreamteams 2026

Jugend forscht und KLS: Dreamteams 2026

Großer Jubel unserer KLS-Forschungsteams entstand am Freitag, dem 20. Februar 2026, denn fand der Regionalwettbewerb Jugend forscht in der IHK Köln statt. Unsere Schüler:innen lieferten großartige Leistungen.

Dabei war die KLS mit 12 Projekten von ca. 25 Projekten vertreten. Es gibt in NRW natürlich noch weitere Regionalwettbewerbe.

Sie alle mussten für die Teilnahme eine eigene Idee entwickeln, dazu Versuche durchführen oder Prototypen entwickeln, eine wissenschaftliche Arbeit schreiben und ihr Projekt vor einer Fachjury vertreten. Daher sind wir sehr stolz auf alle, die diese Schritte erfolgreich geschafft haben.

Aber welche Projekte waren mit Staunen zu bewundern:

Biologie  

Emmy und Lisbeth aus der 10c haben mit Natur-Neon ein biologisches Knicklicht mit leuchtenden Algen erstellt und dazu selbst ein Armband mit selbst gedrucktem Verschluss entwickelt. Dafür gab es nicht nur einen großartigen zweiten Platz, sondern auch den Umweltpreis.

Daniel und Johann aus der 7a wollten mit ihrem Projekt Zauberglas ein Fenster entwickeln, das man nicht mehr putzen muss. Dazu haben sie verschiedene Putzmittel und auch Tischtennisschläger-Reinigungsspray untersucht und die Rückstände auf Glas und Fließgeschwindigkeit des Wassers verglichen. Dafür erhielten sie einen Sonderpreis.

Chemie

Mina und Jonna aus der 5a waren darüber genervt, dass zum Beispiel unter den Bänken der Sporthallen bis zu 29 Kaugummis kleben und haben untersucht, wie man diese am schnellsten löst. Außerdem wollten sie den perfekten Kaugummi entwickeln, der gar nicht mehr klebt.

Physik

Jonas aus der 5b hat die Blitzenergie untersucht.

Energie spielte auch bei zwei anderen Gruppen eine große Rolle: So wollten Jelle, Laurens und Romaric die Energie aus Erdbeben nutzen, während Eli, Paul und Tilman die Energie nutzen wollten, die beim Gehen entsteht.

Kennt man das nicht? Wie beeindruckend ist es, wenn ein Motorradfahrer sich quer in die Kurve legt und sogar mit dem Knie den Boden berührt? Ishak aus der 7a hat in seinem Projekt Die perfekte Kurve nicht nur die zugrundeliegenden physikalischen Kräfte untersucht, sondern ein Programm entwickelt, das dem Fahrer im Zweifel angibt, damit er/sie sich perfekt in die Kurve legt und Unfälle vermieden werden. Hierfür hat er den 1. Platz erhalten und darf am Landeswettbewerb teilnehmen!

Technik

Bruno aus der 5c fand Fensterputzen ziemlich langweilig und hat daher das sich selbst putzende Fenster entwickelt. Dazu hat er zum einen den Ablauf programmiert und zum anderen ein Gerät konstruiert, das das Fenster automatisch putzen könnte.

Fenster bleiben ein wichtiges Thema an der KLS, denn auch Ole aus der 5c hat sich diesen gewidmet. Er hat das Fenster gegen Beulen entwickelt, dieses weicht automatisch aus, wenn man sich von unten nähert, sodass sich niemand mehr den Kopf am Fenster stößt.

Linus aus der 9b hat eine automatisierte Logistikeinheit mit Lego Technik entwickelt, die dem Vorbild der Schwebebahn folgt und Materialien hängend an den passenden Ort bringt. Seine Idee und Programmierung waren äußerst komplex und sehr gut durchdacht und er hat dafür einen 2. Platz, sowie einen Sonderpreis erhalten.

Burak, Elyas und Leonhard aus der 6c wollten das Problem lösen, dass der Müll nicht ordentlich getrennt wird. Ihr Toni DM (Der Mülltrenner) war schon beim Tag der offenen Tür der Renner und hat mindestens zehn Anmeldungen reingeholt. Sie haben in ihrem ersten Prototyp ein System entwickelt, welches Legosteine nach Farbe in die richtige Box sortiert. Im zweiten Modell wird das Objekt schon per Kamera erkannt, benannt und einsortiert. Sie kamen zwar erst am Wettbewerbstag um 9 Uhr auf die Idee, sich Notizen für ihren Vortrag zu machen, aber ihre Kompetenz lag eindeutig im Praktischen und dies konnten sie sehr gut erklären. Daher werden auch diese drei Jungs beim Landeswettbewerb sein und haben den Umweltpreis und einen unglaublichen 1. Platz erhalten.

Was wäre ein Jufo-Wettbewerb ohne Lasse? Der hat nämlich mit seinem Projekt FALKE (Frisbee-Abstürz-Lösungs-Kontroll-Einheit) zum dritten Mal in Folge (in seiner Jufo-Karriere) den 1. Platz errungen. Er hat verschiedene Modelle von Frisbees (natürlich nach vorheriger Untersuchung der physikalischen Kräfte und möglicher Ansatzpunkte) entwickelt, die man kontrolliert abstürzen lassen kann, falls das Frisbee auf einen Baum oder See zusteuert und man keine unnötigen Kosten in Frisbees stecken möchte, um diese dann im Baum oder See abzusetzen. Damit Lasse etwas mehr gefordert wird, wurde er in die höhere Altersstufe hochgestuft und tritt nun beim Landeswettbewerb Jugend forscht (3 Tage, Altersklasse ab 15-21) an.

Wer bis hier gelesen hat, sollte sich unsere absoluten Lieblingszitate des Wettbewerbs anhören. Ein Juror sagte, er möchte auch an die KLS. Ein anderer meinte: “An der KLS ist alles möglich!”  Und das Beste:  “Die KLS - Kaderschmiede der Wissenschaft!" Es war wie immer für alle sehr viel Arbeit, aber es war herrlich!

Wir gratulieren euch ganz herzlich für euren sagenhaften Erfolg als KLS-Teams! Auf eure nächsten Erfindungen sind wir schon sehr gespannt!

Bn

 

Ein Bericht eines Schülerteams

Auch wir, Burak, Elyas und Leonard, haben wir am Wettbewerb Jugend forscht 2026 teilgenommen. Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen präsentierten in der Industrie- und Handelskammer Köln ihre Projekte vor einer Jury.

In den Wochen zuvor hatten wir intensiv an unseren Projekten gearbeitet. Wir entwickelten eigene Ideen, planten unsere Vorgehensweisen, führten Tests durch und bereiteten unsere Präsentationen sorgfältig vor. Am Wettbewerbstag stellten wir unsere Ergebnisse an unseren Ständen vor und beantworteten die Fragen der Jury.

Ein besonderes Highlight war der Besuch der bekannten Fernsehsendung „Die Sendung mit der Maus“. Auch der Maus-Reporter André Gatzke war vor Ort und zeigte großes Interesse an den Projekten.

Am Ende des Tages wurden vier Gewinner ausgezeichnet. Drei der Gewinnerteams kamen von unserer KLS – ein großer Erfolg für uns!

Unser Projekt beschäftigte sich mit einer technischen Lösung, die den Alltag erleichtern soll. Also tüftelten wir an einer automatisch mülltrennenden Mülltonne. Damit erreichten wir als Team den ersten Platz.

Ishak wurde ebenfalls für den ersten Platz ausgezeichnet. Er entwickelte ein Gerät, das Motorradfahrenden in Kurven mehr Sicherheit bieten soll.

Auch Lasse gewann mit seinem eigenen Projekt. Er entwickelte ein Frisbee, die so konstruiert ist, dass sie auf Knopfdruck stoppt und kontrolliert auf den Boden fällt. Dadurch kann die Flugbewegung gezielt beendet werden.

Wir sind sehr stolz auf die Leistungen unserer Mitschüler. Die Teilnahme an „Jugend forscht“ war für uns eine wertvolle Erfahrung und hat gezeigt, wie viel Kreativität, Teamarbeit und technisches Können in unserer Schule steckt.

Burak, 6c

 

PS aus der Redaktion: Großer Dank gilt Frau Bönsch und Herrn Altmann, die unsere Jufos immer neu inspirieren und motivieren und dabei zu Glanzleistungen bringen!

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