KLS GOES GREEN FOR FUTURE

KLS GOES GREEN FOR FUTURE

In unserem Projekt „KLS Goes Green For Future“ ging es um die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit. Wir haben viele Ausflüge gemacht und die Schule auf Nachhaltigkeit überprüft. Dabei ist uns z.B. aufgefallen, dass in vielen Räumen nicht alle drei Mülleimer stehen. Wir haben neue Eimer aufgestellt und mit Zetteln beklebt, was wo reinkommt. Denn ein großes Problem ist, dass die Klassen ihren Müll überall reinwerfen und nicht auf Mülltrennung achten.

Am besten wäre es, wenn wir prinzipiell weniger Müll produzieren würden. Das haben wir u.a. in der Ausstellung von ZERO WASTE, die wir am Montag besucht haben, erfahren. Wir haben dort einiges über Plastikmüll, Fast Fashion und Massentierhaltung gelernt. Wir hatten eine Stunde Zeit, um verschiedene Stationen zu besuchen: Da gab es zum Beispiel einen Globus, auf dem man die Wege der exotischen Früchte, die wir hier im Supermarkt kaufen können, zurückverfolgen konnte, ein Twister-Spiel, in dem es um die schreckliche Zucht von Schweinen ging, oder ein Beispiel für Kleidertausch. Auf manchen Stationen konnte man QR-Codes finden, welche wir ausnahmsweise mit unseren Handys scannen durften.  

Unser Ausflug am Dienstag ging zu IGLU im Agnesviertel. IGLU ist ein Laden, in welchem Alternativen zum konventionellen Massenkonsum aufgezeigt werden. Außerdem gab es dort einen Raum, in welchem man von „THE GOOD FOOD“ Lebensmittel kaufen konnte, welche von Lebensmittelläden aufgrund des Mindesthaltbarkeitsdatums oder schlechtem Aussehen aussortiert wurden. Die Lebensmittel kann man dann für den Betrag, welcher einem die Lebensmittel noch wert sind, kaufen. Natürlich sollte dieser Betrag angemessen sein, nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Die Verkäuferin gab uns den Tipp, ungefähr die Hälfte von dem Preis im Supermarkt zu bezahlen. Eine andere Mitarbeiterin, welche eine der Gründerinnen ist, zeigte uns sehr hilfsbereit den Laden und erklärte viel über die Initiative. Einige aus der Gruppe haben sich gerettete Lebensmittel oder Kleidung gekauft, waren sehr zufrieden damit, doch wunderten wir uns bei den Lebensmitteln, weshalb diese eigentlich weggeworfen wurden. Der Ausflug war ein voller Erfolg. 

Lebensmittelverschwendung ist in Deutschland ein großes Thema. Pro Kopf und Jahr werfen die Deutschen 55 kg Lebensmittel weg. Knapp die Hälfte davon ist prinzipiell noch genieß- und verwertbar. Initiativen wie Foodsharing oder Too Good To Go retten die Lebensmittel vor dem Müll. Das wollten wir auch am Mittwoch noch einmal testen: Unser Frühstück am Mittwoch kam aus dem Hotel 25hours. Wir haben sieben Portionen über die App „Too good to go“ bestellt, es hat aber gut für 27 Person gereicht (pro Portion 3 Euro). Man durfte sich am Buffet so viel nehmen, wie man mochte. Das Personal war sehr dankbar und wollte selbst, dass wir so viel wie möglich mitnehmen, damit nicht alles weggeschmissen werden muss. Das Essen war sehr lecker. Es wunderte uns, dass so Leckeres fast weggeworfen wurde. Und dass es so viel war, ist unglaublich. 

Beim konsumkritischen Stadtrundgang am Donnerstag lernten wir eine Frau namens Laura kennen. Sie arbeitet für den Verein Kölle Global. Anhand von Beispielen und verschiedenen Spielen erklärte sie uns, warum es besser ist, den Fleischkonsum einzustellen, wobei es auch ausreichen würde, den Fleischkonsum zu verringern oder ausschließlich regional Fleisch zu kaufen. Auch beim Thema Mode sollte man kritisch und bewusst konsumieren, da vieles in der Modebranche absolut billig und unter schlechten Arbeitsbedingungen hergestellt wird.

Am letzten Tag haben wir mit einem Spiel begonnen, bei welchem wir einen Zettel mit einer Wäscheklammer auf den Rücken geheftet bekamen, auf dem eine Tat zum Umweltschutz stand. Dann musste man sich eine Person suchen und dieser drei Fragen stellen, durch welche man herausfinden konnte, welche gute Tat man auf seinem Rücken stehen hat. Viele haben es sehr schnell erraten, andere aber sind übriggeblieben, denen haben wir dann mit der ganze Gruppe Tipps gegeben, durch die sie es letztendlich doch erraten konnten. 

Außerdem hatten wir unseren „DIY Tag“, an dem wir aus verschiedenen alten Jeans unterschiedliche Sachen genäht haben, z.B. Taschen und Utensilien. Greta aus der 5. Klasse und ihre Mutter haben uns dabei tatkräftig unterstützt.

Die Projektwoche hat großen Spaß gemacht. Wir möchten gerne spätestens ab nächstem Schuljahr eine KLS Goes Green-AG anbieten, welche sich monatlich trifft und Aktionen für die Schule plant, damit unsere Schule Stück für Stück klimafreundlicher und nachhaltiger wird.

Viel Ideen, die wir in der Projektwoche entwickelt haben, sind glücklicherweise im Neubau schon realisiert worden (z.B. regulierbare Heizungen, Solaranlage). Es wäre schön, wenn dies nach der Sanierung auch in unserem Hauptgebäude der Fall wäre und die KLS dadurch immer grüner wird.

Sydney, Finn, Ava

 

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