Rassismus hautnah – ein Ausflug, der aufrüttelt
Am 11. Februar 2026 besuchte unsere AG „Schule gegen Rassismus“ die Ausstellung „Erinnern heißt verändern – Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal – 21 Jahre danach“. Zuvor hatten sich die Schüler:innen schon über den sogenannten NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) und die Anschlagsserie, vor allem das Nagelbombenattentat im Juni 2004 auf der Mülheimer Keupstraße, informiert.
Vor Ort konnten wir neben der Orginalausstattung des Frisuergeschäftes, vor dem die Bombe explodierte, Bildern der Keupstraße und einer Kunstinstallation zu der Frage „Wieviel Staat steckt im NSU?“ vor allem ein langes Gespräch mit einem der Opfer führen. Mohammed erzählte mutig und offen über seine Erfahrungen in der Zeit nach dem Anschlag und stand allen unseren Fragen Rede und Antwort. Im Anschluss konnten wir durch den Film „Der Kuaför von der Keupstraße“ einen sehr eindrücklichen Einblick in das erhalten, was die Opfer durch die falschen Beschuldigungen durch staatliche Behörden erleiden mussten.
Mit diesen Erfahrungen und Eindrücken kann die AG sich nun verstärkt ihrem Jahresthema „Migration“ und dessen Umsetzung in der Schulgemeinschaft widmen.
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